Mittwoch, 30. Dezember 2009

Jahresrückblick

Okay, dieser Eintrag blickt auf das vergangene Jahr zurück. Vor allem natürlich auf meinen Aufenthalt hier. Es ist also ein Auslandsjahresrückblick. Er dient aber auch zum Einstieg in meinen Blog, denn vielleicht ist der eine oder die andere ein bisschen abgeschreckt, wenn er oder sie nicht von Anfang an mitliest, denn ich fange ja nicht bei jedem Eintrag im Urschleim an...

Also zu Anfang diesen Jahres war ich noch ein Schulkind und steckte mitten im Abi(-stress ;-) ). Der Beschluss, einen Auslandaufenthalt meiner Schullaufbahn anzuschließen, bestand damals schon länger und sogar Bewerbungen waren schon geschrieben und abgeschickt. Während ich mich im Frühjahr also nebenbei auf meine Prüfungen vorbereitet habe, indem ich jeden Tag erst auf gestanden bin, nachdem die Sonne den Zenit schon überschritten hatte - denn Mittagssonne ist ja besonders gefährlich - und im Garten lag, habe ich also alle Formalitäten meines „Anderen Dienstes im Ausland“ (ADiA) geklärt. Das heißt, das Meiste war schon gelaufen und ich erinnere mich, dass ich mein Telefoninterview im letzten Dezember hatte.
Weiter im Takt: Nach meinem Abitur, das Zeugnis habe ich am 26. Juni erhalten, bin ich nach Stockholm geflogen und habe die wohl schönste Stadt Europas unter die Lupe genommen. Stockholm ist wirklich eine tolle Stadt: sehr sauber, architektonisch sehr schön, sehr fußgängerfreundlich etc.

Während des Sommers war ich dann noch Volunteer bei den Leichtathletikweltmeisterschaften in Berlin. Und auch diese Zeit wird unvergesslich bleiben, denn ich habe so viele Menschen kennengelernt und viele viele unglaublich schöne Erlebnisse gehabt.

Unfortunately musste ich zwei Tage vor dem großen Höhepunkt für alle involvierten Personen abreisen, um nach Hause zu fahren und meine Sachen umzupacken, denn das Vorbereitungsseminar für mein Auslandsjahr wartete schon auf mich in Northeim. Dort bin ich dann dank der DB mit einem schweineteuren Ticket hingefahren. Ins Ungewisse, was aber nicht das letzte Mal passiert sein sollte. Das Seminar an sich vermittelte verständlicherweise wenig über meinen konkreten Job, den ich hier mache. Denn bei 25 jungen Typen, die alle anderswo arbeiten sollen, kann man, wenn überhaupt, nur Kernkompetenzen vermitteln. Auf jeden Fall wurden wir dort sehr gut sensibilisiert für die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und haben gelernt uns auf Teamarbeit einzulassen und vorzubereiten. Die Freizeit stand allerdings im Vordergrund und hat uns zu sehr viel Spaß verholfen...
Als ich dann zurück kam war gar nicht mehr so viel Zeit bis zu meiner Abreise übrig geblieben und ich musste dafür Sorge tragen, dass die verbleibenden Sommertage richtig richtig schön werden würden. Und so kam es, dass ein Höhepunkt den nächsten jagte. Ich habe meine letzten Tage in Deutschland nämlich richtig genossen - nicht alleine - versteht sich. So konnte ich ein supergeiles Konzert von meinem Künstler des Jahres besuchen. Peter Fox hat dieses Jahr nämlich immer ordentlich auf die Kacke gehauen und ich verbinde mit ihm und seinen Bands so einige Erlebnisse; denn ich war ja nicht nur auf diversen Konzerten von und mit ihm, nein ich durfte auch in einem Video mitspielen, wo er den Regisseur gab.






Miss Platnum - She Moved In von Clipfish



Ich hoffe ich vergesse nichts wichtiges! Der familiäre Höhepunkt für mich dieses Jahres war natürlich die Hochzeit meiner Schwester. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich erst so spät nach dem Abitur außer Landes geflogen bin. Ich hätte ja auch schon Anfang Juli weg sein können, aber ich bin mehr als froh, dass ich den Sommer in Deutschland verbracht habe, etwas Besseres hätte mir nicht passieren können!!!

Ein sehr interessantes Unternehmen habe ich dann aber doch noch gestartet, todesmutig, halsbrecherisch und allgemein total abgefahren!!! Ich bin nämlich vom Hochhaus gesprungen. Das war echt total cool:

Bevor ich abreisen durfte, wurde ich aber noch entführt und wusste natürlich nicht so recht wie mir geschieht. Das war schon ein bisschen komisch, denn mir hatte mein Engel Katrin erzählt, ich solle mich ordentlich angezogen am Montag vor meiner Abreise zu um sieben Uhr bereithalten. Hm, ich in meiner Naivität dachte natürlich auch, dass Katrin mich dann abholt. Aber nein, als ich die Tür öffnete, sprangen mir zwei maskierte und bewaffnete Gangster an den Hals und knebelten mich und legten mich gefesselt und mit verbundenen Augen in den Kofferraum eines Auto ;-) . Also es kamen zwei gackernde^^ Freundinnen an meine Haustür und haben mich nach Krampfer gefahren, obwohl sie noch versucht hatten mich schwindelig zu machen, was leider nur teilweise gelungen ist. Was wiederum für die "Entführerinnen" nicht allzu schlecht gewesen war, denn wer will schon, dass ich in sein Auto breche?!
Ich wurde, als ich an den Ort der Wahl angekommen "wurde", von einem Empfangskomitee zu meiner eigenen (Überraschungs-)Abschiedsparty begrüßt. Diese Party war super; vielen Dank an alle, die dort waren und besonders an die Organisatorinnen. Vielen lieben Dank, ich möchte Dinge wie diese echt nicht missen.

Abflugdatum war nun also der 16. September und ich war hin- und hergerissen zwischen Neugier, Angst, Trauer, Freude und "Gefühlen, wo man schwer beschreiben kann" (Eure Mütter).
So, das war eigentlich der interessanteste Part. Mein Aufenthalt hier gestaltet sich momentan und im Rückblick nicht so aufregend:
Ich kam hier also an und alles war fremd, ungewohnt und einfach nur "strange". Ich wurde vom Flughafen abgeholt und auch gleich von miesem Wetter begrüßt. Dann wurde ich zu meiner Arbeitsstelle gebracht, wo ich ein bisschen Abendessen zu mir genommen habe und einfach total überwältigt war von all den Menschen und den ganzen Eindrücken.
Zum Glück habe ich am gleichen Abend noch meinen deutschen Kollegen kennengelernt, der mich auch zu unserer gemeinsamen Unterkunft gebracht hat, wo ich dann mein Zimmer beziehen konnte. Alles war einfach total anders. Ein richtiger Kulturschock, auch wenn man das vielleicht von England nicht erwarten würde. Ich glaube, ich kann meine ersten Eindrücke gar nicht in Worte fassen?!
Zum Glück vergeht die Zeit hier mindestens genauso schnell wie daheim und deswegen waren die ersten Tage und Wochen schnell vorbei und ich konnte anfangen zu arbeiten, denn bevor das möglich war, musste noch ein Formular eintreffen, sozusagen ein polizeiliches Führungszeugnis. Tja und dann ging der ganz normale Alltagstrott los, immer wieder durch Trainings aufgehellt. Ein paar Mal feiern war ich natürlich auch. Das Beste war ein Konzert der BrassBanda - aus Bayern.

In meiner Freizeit halte ich seitdem ich hier bin immer Kontakt nach Hause, entdecke die Stadt (,geh auch mal shoppen), gucke die deutschen Nachrichten und die amerikanischen Folgen von Dr. House.
So und dann kam auch schon mein erster Urlaub, den ich natürlich nutzen musste - nein nicht um das Land zu erkunden, sondern um mal wieder nach Hause zu fahren und die tollsten zehn Tage meines Lebens - bis jetzt - zu verbringen. Auch dort hat ein Höhepunkt den anderen gejagt, der Urlaub war toll, vielen vielen Dank. Ich vermisse jeden einzelnen von euch, danke. Wir sehen uns hoffentlich bald wieder. Aber erwartet nicht noch einen Überraschungsbesuch von mir :-)
Als ich zurück kam, war die Weihnachtszeit schon in vollem Gange und ich ging durch die Stadt und das erste Mal über den Weihnachtsmarkt. Der allererste Stand: deutsche Bratwurst, deutscher Hela-Gewürzketchup und deutscher Senf, ach wie schön...

X-mas kam dann auch in großen Schritten, sodass mein Geburtstag nur sehr kurz zu genießen war, für beides gilt aber: Vielen Dank für die ganzen Geschenke, haben mich alle sehr erfreut *thumbs-up*. Weihnachten hier zu feiern, war auch sehr komisch: nicht nur, weil der Baum mehr wie eine Kugel aussah. Weihnachten war teils auch lustig, aber zu Hause ist es eindeutig schöner. Ich bleibe immer auf der positiven Seite, indem ich mir sage, dass ich das alles nur einmal ertragen muss und es nächstes Jahr und in allen kommenden, besser wird und richtig schön :-)

So ich glaube das war es erst mal mit meinem Auslandsjahresrückblick, es könnte aber passieren, dass ich noch was adden oder verändern muss.

Bis dann, euer Hannes.

PS: Alles Gute für jeden von euch im neuen Jahr!

Montag, 28. Dezember 2009




Auf diesen Bildern, besonders auf dem unterem, kann man den so genannten Tyndall-Effekt erkennen.
Ihr seht also, dass ich hier auch was lerne, vielleicht nicht gleich unbedingt Englisch oder so, aber der irische John Tyndall konnte mit seiner Theorie begründen, warum der Himmel blau ist, das können selbst heute noch ziemlich wenige Menschen erklären und Johnny konnte das schon vor 1870. Der hat auch noch ganz viele andere wichtige und interessante Sachen erfunden und entwickelt.
Achso der Tyndall-Effekt wird übrigens durch die Opazität der Luft und die Lorenz-Mie-Streuung ihrer Moleküle hervorgerufen. =)

Dienstag, 22. Dezember 2009


Ich musste aufhören, da kam ein Hund der an meinen Beinen rumgestreunt ist, dann sein Herrchen und auch noch ein Kollege...

Sonntag, 20. Dezember 2009


Leider ist jetzt schon wieder alles "gone"...

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Mittwoch, 9. Dezember 2009


danke Henis, die sind aber auch cool diese Tassen!!!

Montag, 23. November 2009

Mittwoch, 11. November 2009

Freitag, 30. Oktober 2009

Guten Morgen (5.50 Uhr) liebe Leser. Ich bin jetzt schon seit 45 Tagen auf der Insel und dachte mir, ich sollte euch vllt mal schreiben, wie es mir geht und ging. Also mein Start hier war sehr ernüchternd und ich hatte wirklich einen krassen Kulturschock. Ich denke aber weniger, dass dies ein englischer Kulturschock war, sondern viel viel mehr ein lokaler Kulturschock. Das heißt der Rest der Stadt ist eigentlich gar nicht mal so hässlich nur der Stadtteil hier ist ziemlich heruntergekommen, ganze Straßenzüge unbewohnt, so etwas habe ich noch nie gesehen. Das zeugt aber von der Geschichte dieser Stadt und des Landes. Denn Liverpool und der gesamte nordwestliche Teil Englands sind noch immer sehr durch die Indutrialisierung geprägt. Dazu kommt die große ehemalige Abhängigkeit von Steinkohle und hier speziell in Liverpool die Hafenindustrie. In diesem Stadtteil hier war bestimmt auch mal alles modern und schick, aber das muss 50 oder sechzig Jahre her sein. Viele andere Ecken in Liverpool sind ja auch schön, Kensington jedoch leider nicht. Man kann hier sogar einige historische Gebäude finden, also was heißt finden, die sind unübersehbar, die an ganz alte Zeiten erinnern, so Beginn des 18. Jahrhunderts, oder zumindest vor dem ersten Weltkrieg gebaut worden. Hier in Kensington isses anders: In den Gesichtern der Menschen spiegelt sich die Armut und tiefste Grimmigkeit wider. Manche Leute schreien quer über die belebteste Straße. Die Kriminalität ist hoch und auch das merkt man wenn man durch die Straßen geht, oder besser noch am Park entlang: Guckt man den Menschen ins Gesicht, sieht man selbst bei noch ziemlich jungen Leuten schon Falten oder andere Zeichen ihres Lebens und tiefes Misstrauen. Ich vermiss hier speziell die in Deutschland so hochgrühmte Freundlichkeit der Engländer. In diesem Stadtteil jedenfalls ist davon nichts zu merken. In der Innenstadt mag das anders sein, aber hier gibt es auch Menschen die wirklich unfreundlich sind oder auch suspekt.
Auch auf Arbeit ist alles ziemlich anders als würde ich in Deutschland arbeiten, aber ich drücke mich nciht vor den entstandenen Problemen oder Unannehmlichkeiten, sondern werde sie als Herausforderung aufnehmen und dann sogar vielleicht irgendetwas bewegen können. Es ist nur schade, dass ich hier mit meiner gesamten Energie, die ich anfangs bereit war zu spenden so auf Gegenwind gestoßen bin, dass ich echte Probleme zum Beispiel mit meinem Boss hatte. Denn ich wollte die Unorganisiertheit, die Unordnung und den Dreck nciht einfach so hinnehmen. Ich musste mich aber anpassen, und so etwas sehr locker nehmen und das Haus hier sozusagen versiffen lassen. Das hat verschiedene Gründe, die ich teilweise selbst nciht verstehe. Manchmal zweifle ich auch wirklich daran, dass meine Kollegen die gleichen Trainings absolviert haben wie ich. Dazu gehört zum Beispiel Medikation(medication), Gesundheit und Sicherheit(health and safety) und Heben und Bewegen(manual handling). Trotzdessen werden mir Dinge beigebracht, die einfach nicht hinnehmbar sind: Tabletten werden sich in die eigene Hand geschüttet und dann erst zum Patienten, es gibt im ganzen Haus Schimmel und es kümmert niemanden (außer mich, aber ich bin neu und mache mir nicht gerade Freunde, wenn ich mich über alles beschwere)und coremembers werde von einer einzelnen Person gehoben und bewegt, was sogar gesetzlich verboten ist - mal ein kleiner Ausschnitt von Dingen die hier schief laufen. Ich weiß, dass es auch in Deutschland nciht perfekt ist, aber etwas koordinierter mit Sicherheit.
Ansonsten geht es mir eigentlich sehr gut. Ich komme mit meinen Kernaufgaben gut klar und auch das Team ist gut. Ich verstehe mich mit niemandem schlecht und man kann auch Spaß haben. Ich habe aber eine ganze Menge Heimweh und Sehnsucht, deswegen gibt es auch Zeiten, wo ich nicht so gut gelaunt bin. Und deswegen hoffe ich, dass ich euch alle bald wiedersehe und das es euch viel besser geht als mir (und mir gehts wie schon weiter oben beschrieben ganz gut). Wenn ich etwas gelernt habe, was universellen Wert hat und was ich nur jedem raten kann: Putz eure Bude, es sieht nicht nur besser aus, es ist auch gesünder und man fühlt sich wohler, schlafe sogar besser. Dreck und Schimmel sind wirklcih miese Krankheitsserreger und putzen lohnt sich.
Ich sage das, weil eben genau hier Gesundheit und Sicherheit so unglaublich groß geschrieben werden. Guckt man aber mal unter die Oberfläche ist das hier die reinste health and safety hazard.
Mancheiner hat sich vielleicht eingangs gefragt, wie ich auf die Idee komme, um diese Zeit einen neuen Post zuschreiben. Das liegt einfach daran, dass ich gerade arbeite. Ich habe night-up: Eine Person muss immer wach bleiben und ein Coremember mit Schlafprobleme begleiten, während man dabei noch zwei Intercoms (Babyphone) hat die Übertragen, was in den anderen Zimmern so Phase ist. Das heißt ich arbeite von gestern Abend um 22.00 Uhr bis heute um 10.00 Uhr und ds ist jetzt schon die zweite Nacht und langsam bin ich gerädert und kann nachher bestimmt wieder gut schlafen. Denn mein Zimmer ist jetzt auch schon ganz wohnlich.
Bis bald, euer Hannes.

Samstag, 24. Oktober 2009

Impressionen aus Liverpool

Klicke auf die Bilder, um sie in GROß zu sehen!!!

Wie ihr seht war ich mal wieder in der Stadt und habe mich ein bisschen umgeschaut. Hier seht ihr die Metropolitan Cathedral eine Nachkriegskirche, darum sieht die auch so futuristisch aus. Sie steht mitten in der Stadt, direkt im Univiertel.



Danach habe die "richtige" Kathedrale gesehen, die heißt Liverpool Cathedral. Und ist viel imposanter, richtig cool und urig. Neogotik für die, die es interessiert eine der letzten Großkirchen des 19. Jahrhunderts, aus Backstein und deswegen so berühmt.



Und seht euch erstmal den Park, ist der nicht hübsch, also Park ist vielleicht nciht das richtige Wort, aber Friedhof triffst nun auch nicht. Auf jeden Fall sehr nice.




Dies ist die Ostseite des Mersey, hier mal an einem (vergleichsweise) schönen Tag. Man kann die Stadtteile Birkenhead und Seacombe sehen, dort dort drüben ist immer noch alles indutriell geprägt.





Diese beiden Gebäude bilden einen Komplex, da diese Hallen aber so riesig sind, habe ich sie nicht auf ein Bild bekommen...
Oben seht ihr die "ECHO arena" und unten das "international convention centre".



Hier seht ihr die Walker Art Gallery, wie der Name schon sagt eine Kunstgallerie. Deswegen hängt da auch das schöne bunte Poster vorne dran, perfekter Stilbruch für so ein altes Gebäude.




Man findet hier überall in der Stadt solche Schilder, sie zeigen den Passanten, dass sie einen neuen Stadtteil "entern". Und mein Stadtteil ist halt Kensington, eig ziemlich konträr, weil es hier viele schöne, aber ebenso viele hässliche Ecken gibt.




Voll abgefahren oder, die haben unseren Freunden von der "grünen" Insel auch eine Straße gewidmet. Fand ich irgendwie lustig, als ich da vorbei gefahren bin :)




Und die olle Kate hat auch noch eine Straße abbekommen,sie das verdient hat. Na und wenn!?!?! Vielleicht hat sie in ein paar Jahren dann auch so viele Falten, wie das SChild Risse.

Montag, 12. Oktober 2009

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Montag, 5. Oktober 2009

Freitag, 2. Oktober 2009

Hi, mal wieder, das ist kein richtiger post sondern nur ein kleiner Link, sodass ihr die Diashow, die ihr unten seht, wirklich genießen könnt: http://picasaweb.google.com/hannesinliverpool/Diashow#slideshow/5387627831860991778

Viel Spaß dabei.

Freitag, 25. September 2009

Hallo mal wieder heute habe ihc nichts zum Angucken und wollte nur kurz anmerken, dass hier gerade voll die Erkältungswelle durchgeht und ihr deswegen froh sein könnt in Deutschland oder anders wo auf der Welt zu sein. Mich hat nämlich eben genau die Welle voll erwischt: Kopfschmerzen, Halskratzen, Gliederschmerzen und dann natürlich noch Abgeschlagenheit und das was so eine Krankheit halt mit sich bringt. Ich bin froh, dass ich vom so genannten "vomiting and diarrhoeaing" verschont geblieben bin (eig finde ich hätten die Engländer auch noch ein "u" bei Diarrhö verwenden können, dann wäre das Wort wenigstens komplett in die Hose gegangen, haha).
Das wars auch schon wieder, ich muss mich ja kurieren.

Bye, bye, euer Hannes.

Mittwoch, 23. September 2009


So, endlich mal ein schöner Tag in Liverpool, das wurde aber auch Zeit. Aus diesem Grund, warich sehr sehr guter Laune und bin mit Mandeep (unverkennbar auf der rechten Seite) in die Stadt gegangen. Das war wirklich sehr interessant zu sehen wie unsere Straße, die Prescot Road, aussieht und zwar nicht nur direkt vor unserer Haustür sondern auch wie es einige Kilometer weiter ist mit Einkaufen und Restaurants und Shops, eben die Dinge die man über sein Viertel, sein Kiez ;), wissen sollte.
Zum Glück hat uns der Weg vom Coracle zur Prescot Rd. durch den Newsham Park geführt, denn der ist, selbst obwohl es hier schon Herbst ist, an sonnigen Tagen sehr sehr schön. Unfortunately sieht die Prescot Rd. nciht ganz so schön aus:

Dienstag, 22. September 2009

Sonntag, 20. September 2009














Hi, liebe Leserinnen und Leser. Ich hoffe natürlich, dass ich überhaupt soviele Leute erreiche. Dieses Bild soll meinen Blog verschönern und auch denen, die keine Videos ansehen können, einen Eindruck von meiner Arbeitsumgebung geben. Ihr seht auf dem Bild "The Coracle". Dies ist das Wohnhaus der Behinderten, die ich betreue. Auf dem Foto sieht es wirklich sehr sehr gut aus und von vorne und bei schönem Wetter, mag das ja auch stimmen. Nur bin ich normaler Weise nicht vor dem Haus und das Wetter ist auch nicht gut. Das heißt also die Innenansicht ist ernüchternd. Aber ich bin gerade dabei mich hier richitg einzuleben. Man muss bedenken ich bin erst seit Mittwoch hier, und heute ist Sonntag, also noch nicht mal eine ganze Woche. Ich werde im Laufe der nächsten Woche meinen POVA-Check (protection of vulnerable adults) bekommen. Denn jeder der in Großbritannien mit benachteiligten Personen arbeiten will muss diesen Check bestanden haben. Das ist prinzipiell nur eine Formalität, aber danach ist man berechtigt mit den Behinderten zu arbeiten. Momentan besteht meine Hauptarbeit darin im Haushalt zu helfen und irgendwelche langweiligen Aktenordner durchzuarbeiten. Also nciht sehr schön. Dann isses gut, wenn ich hier im Büro meinen Blog schreiben und ein paar Videos uploaden kann.
Mir geht es jetzt nach den ersten Tagen also ganz gut, ich wäre natürlich lieber in Deutschland, bei euch meiner Familie und meinen Freunden, aber ich habe mich entschieden diese Chance hier zu nutzen und mein Leben und mein Wissen ein bisschen zu pimpen.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen ausdrücklich bedanken, die mein Auslandsjahr ermöglicht haben: Meine Spender, insbesondere meine Eltern, meine Geschwister, meine Freunde, aber auch meine ehemaligen Lehrer. Vielen herzlichen Dank. Ich hoffe, ich sehe euch alle bald wieder!!!
Euer Hannes.

Freitag, 18. September 2009

Hallo meine lieben Daheimgebliebenen, ich bin hier ganz gut angekommen. Die Reise jedenfalls verlief ohne Probleme. Ich wurde wie geplant am Flughafen abgeholt und habe dann erstmal das Haus besichtigt in dem die geistig Behinderten leben, mit denen ich arbeiten werde.

Es ist alles sehr sehr fremd hier, ich glaube das nennt man Kulturschock. Der Lebensstandart reicht nciht annaehrend an den deutschen heran. das faellt vor allem in taeglichen Leben auf. INternet ist deswegen auch nciht im Uebermass vorhanden, so wie ich es gedacht hatte, immerhin bin ich hier in einer Millionenstadt und zwar fast in der City. Das irritiert mich alles ein wenig. ICh werde jetzt gleich ein Meeting haben um die Formalitaeten zu klaeren. UNd dann muss ich mal schauen wie ich mich hier organisieren kann. es ist wirklich ein bisschen schwer, nicht an zuhause und an euch zu denken, vor allem weil hier alles so trist ist.Der Rasen ist zwar schoen gruen, aber der rest ist einheitlich und der Himmel ist geschlossen grau. Das gefaellt mir hier ja mal so gar nciht. Ich hoffe ich kann mich hier arrangieren. Arbeiten musste ich bisher noch nicht, aber in den naechsten Tagen beginnt das Training. Das werde ich nciht alleien haben, weil erst vorgestern ein weiterer ADiA (Anderer Dienst im Ausland)-Leistender angekommen ist. Er kommt zufaellig aus Wuppertal und heisst Maciek. Wir kommen super miteinander aus. Vor allem weil wir uns auch gegenseitig helfen koennen und im selben Haus schlafen. Wir sind jetzt naemlich nciht oder nioch nciht bei den Behinderten untergebracht, sondern etwas weiter entfernt in einem anderen Haus.

Gestern sagte man mir, dass ich vllt bald Auto fahren werde. Ich saelbst weiss nur nciht ob ich mit dem Verkehr klar kommen werde.

Leider ist es jetzt schon halb elf, deswegen werd ich nciht noch mehr schreiben.

Gute Nacht und verzeiht mir die Rächschräibt failure.

Schöne Grüße aus Liverpool,

Euer Hannes.