Dienstag, 23. März 2010

Mal ein paar GANZ andere Dinge

Also, in der letzen Zeit haben sich hier ein paar Dinge angestaut, die so gar nicht in meinen Blog passen wollen. Sie sollen aber trotzdessen einen Platz hier finden. Ich fange mal beim aktuellsten an:

1. Gesundheitsreform
Ich möchte den US-amerikanischen Bürgern wirklich dazu gratulieren, dass sie endlich eine gerechte, gesetzliche Gesundheitsversicherung bekommen (seit ich hier bin finde ich das Wort Krankenversicherung irgendwie komisch, alss bräuchten nur Kranke diese Versicherung). Ich denke wirklich, dass diese Reform ein Meilenstein in der amerikanischen Gesellschaftsentwicklung ist. Natürlich hoffe ich, dass dieses Gesetz bei den nächsten Wahlen den Demokraten, insbesondere Obama, nicht das Genick bricht.
Ich freue mich, dass dieser Mann es endlich geschafft hat, sechs andere vor ihm sind gescheitert. Und dabei hat er alles riskiert: Solche Leute braucht die Welt, die für ihre Meinung einstehen und auch alle Konsequenzen übernehmen, egal ob gut oder schlecht. Weitere Info gibt es hier.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

2. Solar Probe +
Ja ich weiß, ihr denkt jetzt bestimmt: Hä?!, was will der Typ? Was ist das? oder Willst du mich ver**schen? Du willst mich ver**schen!
Nein, will ich nicht: Es handelt sich unter diesem Namen um ein sehr ehrgeiziges Projekt der NASA (jap schon wieder Amiland). Die wollen für die gesamte Menschheit wirklich extrem wichtige Fragen beantworten und zwar 2!!!
A: Wie werden die Teilchen des/eines Sonnenwindes beschleunigt?
B: Wie schafft es unsere Sonne, obwohl ihre Oberfläche offenbar mit "nur" 5500°C relativ kühl ist, die umgebende Schicht auf 5.000.000°C aufzuwärmen?
Na gut, eine Frage hat sich dann doch noch ergeben:
C: Wie lange braucht ein Brathähnchen um bei dieser Temperatur gar zu werden? ;)
Okay, jetzt mal ernsthaft. Die schleudern Millarden von (glücklicher Weise amerikanischen) Steuergeldern in die Luft, um einen Satelliten zur Sonne zu schicken und so einen Mist herauszufinden, der bis auf Frage C keine Relevanz im Alltagsleben hat, während am anderen Ende der Welt, eben jene zusammenbricht; was jetzt im wörtlichen und übertragenen Sinne zu lesen ist.
Denn Haiti, Chile und Anatolien haben uns schön eindrucksvoll bewiesen, dass wir nicht die geringste Ahnung haben, wie der wohl einzige derartige Planet, auf dem wir leben, überhaupt tickt. Aber irgendwelche Partikel, die die Sterne auspusten, retten die Welt. Die spinnen die Amis, jedenfalls manche. Punkt eins hat bewiesen, dass es wohl unter 50% sein müssen.

3. Zurück nach Liverpool/ in die Gegenwart und Realität:
Die Leute lüften hier exessiv ihre Häuser und Wohungen, nur die Leute auf dem Bild habe mit nur einem geöffneten (Dach-)Fenster, meiner Meinung nach untertrieben:

4. und das Letzte für heute: Ein Rätsel, jipee
Bei der auflösung des letzten Rätsels, wurde gleich nach dem nächsten geschrien und ich denke ich habe wieder was gefunden, wo ihr eure Fantasie spielen lassen könnt, denn wer nachguckt ist langweilig. Deswegen, vertraue ich auf eure Ehrlichkeit und sprudelnden Gedanken:

Was versteht man im Englischen unter "hard shoulder"?

Dann mal los Kommentare sind ausdrücklich erwünscht, immer!

Euer Hannes

Freitag, 19. März 2010

Retreat

Ich war auf Retreat. Das ist so als reflektieren und entspannen. "It's a chance to listen and share, to eat and have fun, to take a step back back from the day-to-day life... ." Und das habe ich da auch gemacht, aber wer sich das wie Urlaub vorstellt liegt falsch, vielleicht nicht total, aber Urlaub wars nur wirklich nicht, denn ich musste mit meinen Kollegen auch ganz viel Schrott machen, auf den zumindest ich keine Lust hatte: Sessions über forgiveness, decisions, gebete und und und.

Aber es gab auch schöne Seiten, vor allem the seaside. Wir waren nämlich in Freshfield und das ist am Wasser, am großen Wasser. Also zwar irische See aber schon richtiger Atlantik mit schöner Gegend (andere Seite ooch ;))
Ich hab' da mal ein paar Bilder gemacht:Ein Priel der die letzten Liter Wasser der Flut zurück ins Meer befördert.
Und das Watt, das echt verdammt riesig ist, wenn der tiefststand erreicht ist.

Die Dünen haben alle am Strand eine Bruchkante, bei der man sich jedenfall auf dem Bild nicht sicher sein kann wie hoch die sind.
Bei einigen muss man aber aufpassen, dass man nicht herunterfällt, denn 15-20 Meter sind auch im Sand nicht so angenehm.

Montag, 8. März 2010

Impressions d'un bourbier bourbeux

Eindrücke aus Liverpool (von Liuerpul -> schlammiger Pfuhl -> bourbier bourbeux)

Winter:


Normalität:
Ihr seht hier übrigens Autospuren, welche man leider zu Hauf im schönen Park findet, denn die Leute kürzen ihren Weg einfach ab und brettern auch gleich noch über die Osterglocken hinweg. Da kann man nur den Kopf schütteln!!!

Leider auch Normalität:
(watch the Tannenbaum!!! Das Bild ist vom 10. Februar)

Also ich weiß nicht, ob das auch normal ist, auf jeden Fall ist es aber nicht das erste paar Schuhe, dass ich oben in den Leitungen habe hängen sehen. Da fragt man sich, wieso Menschen (die offensichtlich nicht sind, wie du und ich) ihre Treter auf diese Weise entsorgen, anstatt einfach eine der dutzenden Mülltonnen benutzen, die beidseitig der Straße die Gehwege blockieren!?!? Das ist Logik, die ich nicht verstehe...


























Hier haben wir mal wieder die beiden Kathedralen Liverpools. Beide sind große Wahrzeichen der Stadt. Die obere ist die Catholic Cathedral und die untere die Liverpool Cathedral, also das Gebäude der Church of England. Ich finde die untere Kirche einfach schöner. Und das ist unabhängig von meiner Meinung zu den einzelnen Konfessionen. Die Liverpool Cathedral ist einfach dermaßen imposant und der Bau so momumental, dass diese Kirche sich einfach von allem Anderen drum herum abhebt. Und man ganz sich ganz klein vor kommt; in Relation zu diesem Gebäude ein sehr berechtigtes Gefühl. Gerade ein einem so schönen Tag fällt es schwer die Augen von diesem großartigen Bauwerk zu wenden! (Um das zu verdeutlichen: das kleine gelbe ist eine Bushalte, die ca. 150m vor der Kathedrale steht.)